Beginne mit weichem Nackenrollen, Schultern kreisen rückwärts, dann Hüftkreisen. Beuge Knie leicht, verlagere Gewicht seitlich, mobilisiere Fußgelenke. Stelle dir vor, du malst Kreise in die Luft, ohne zu drücken. Atme ruhig durch die Nase, lächle mit den Augen. Fünf Minuten genügen, um Beweglichkeit zu wecken, Gelenke zu schmieren und den Körper auf sanfte Schritte vorzubereiten, besonders nach langem Sitzen oder an kühlen, windigen Tagen.
Leichte, gut eingelaufene Schuhe mit griffiger Sohle, atmungsaktive Schichten, eine dünne Regenjacke und eine kleine Flasche Wasser sind oft alles, was du brauchst. Packe ein Tuch zum Sitzen, eventuell leichte Stöcke, und verstaue Telefon außer Sicht. Reduziere Gewicht, damit Schultern frei atmen. So bleibt der Fokus auf Wahrnehmung, nicht auf Material, und du kannst spontan starten, sobald sich ein freies Zeitfenster öffnet, ohne lange Vorbereitung.
Halte inne, bevor du erschöpfst. Suche eine ruhige Bank oder einen Baumstamm, setze dich aufrecht, lass Füße satt den Boden berühren. Schließe Augen für drei tiefe Atemzüge, trinke einen Schluck, lausche. Notiere, was du riechst, hörst, fühlst. Kurze, bewusste Pausen füllen die Energie nach, verhindern Überlastung und machen den Rest des Weges leichter, klarer und freudiger, ohne das Gesamttempo zu zerhacken.
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